ABSAGE DER VERANSTALTUNG RACE124 AM 09. UND 10. JUNI 2006.

LEIDER KANN DIESE VERANSTALTUNG NICHT STATT FINDEN - Weitere Informationen findest Du hier...

 


Aktualisiert: 15.05.2006 11:23

  
Die DSCF RACE124 2006 wird unterstützt von:

H+T MotorracingGRENZLANDSLOT.DE   SCHWAGUTEC.DE   rsm.jpg (5027 Byte)
  
Wenn Du ebenfalls diese Veranstaltung unterstützen möchtest, sende bitte eine entsprechende Mail an sponsor@dscf.de 
   
     

  


| Allgemeine Informationen | Reglement | Teilnehmerliste & ANMELDUNG |
| Tipps zum Chassis | Tipps zur Lexankarosse |
| Ergebnisse | Bilder & Berichte |

 


Allgemeine Informationen  

Am 09. + 10. Juni 2006
auf der Holzbahn des

Diese Seite wird noch erweitert. Fehlende Informationen
 werden schnellst möglich nachgereicht.

 

  • Allgemeines
    Gefahren werden Sportwagen bis Vorbildbaujahr 1975 mit Lexankarosse, die auf einem schwarzen Plafit-Excel in Standardausführung (optional mit Kugellagern hinten) montiert werden. Das Reglement entspricht weitestgehend dem der "Basisklasse", wie sie seit Jahren erfolgreich beim SRC Stuttgart (auf der Holzbahn) und zuvor bei Slotracing-Berkheim (auf Carrerabahn) angewendet wird/wurde. An dieser Stelle danken wir Torsten Ulrich aka Büffelpower XL und Martin Friemann aka MArtin vom SRC-Stuttgart, daß wir deren Reglement verwenden dürfen.
       
    Es gibt ein spezielles DSCF-Fahrwerkspaket von PLAFIT, das neben dem Chassis auch Motor, Kabel, Kugellager, Getriebeübersetzung, Leitkiel, Schleifer, Achsen und Räder (inkl. Reifen) beinhaltet:
       
    • Art.-Nr.PF9700SR Fahrwerk-Komplettset EXCEL Race124 (DSCF)
      uvp: 64,96 Euro

    (Ersatz)Räder (komplett, Felgen Innendurchmesser ~ 15,5mm) gibt es natürlich auch:
       

    • SC2701P Vorderräder pr. 11,77 euro
    • SC2411P Hinterräder Race 124 pr. 9,83 euro
    • SC4832 Esatzreifen Hinterräder 2pr. 9,83 euro

    Zusätzlich müsst ihr euch nur noch die Karosse, Fahrereinsatz, Fahrerkopf, Felgeneinsätze und Farben/Decals besorgen.
          
    Händler, die entsprechendes Material anbieten, um ein Race124-Reglement taugliches Fahrzeug zu bauen, dürfen im Forum bis zum Veranstaltungstag des Race124 entsprechend für diese Teile werben (Karosse, Farben, Pinsel, Inlets etc.).
        

  • Startgeld
    Das Startgeld beträgt 13,- EURO pro Teilnehmer. 
    Sollte nach Abzug aller Kosten ein Restbetrag verbleiben, werden wir ihn für die laufenden "Betriebskosten" des DSCF verwenden.
    Das Geld wird bei einer etwaigen Absage NICHT zurückerstattet (Reuegeld :-))
       
  • Zeitplan
    • Freitag
      Anreise/Bahnöffnung ab 15:00 Uhr, Freies Training 15:00 - 23:00 Uhr. Während dieser Zeit (und danach) ein Spass haben...
    • Samstag
      Freies Training von (abhängig von der Starterzahl) 08.30 Uhr bis 11.00 Uhr;
      Fahrzeugabnahme und Quali 11.15 Uhr bis 12.45 Uhr ; Rennstart 13.00 Uhr, die Fahrzeit ist abhängig von der Teilnehmerzahl; Rennende ca. 18.45 Uhr, danach Endabnahme; Siegerehrung ca. 19.30 Uhr.
      Bei Lust und Laune Man-of-Speed, zusammensitzen....
         
  • Unterkunft
    • Zelten beim MSCB
      Es ist nach Voranmeldung, möglich, auf dem Areal des MSCB zu zelten. Je nach
      geplanter Abreise kann auch von Samstag auf Sonntag gezeltet werden. Der
      MSCB wird am Samstag ein Frühstück anbieten.
    • Hotels/Pensionen in der Nähe
         
      Hotel Adler Groß-Gerau
      Frankfurter Straße 11
      64521 Groß-Gerau
      Entfernung ~16 km

      Landhotel Margarethenhof
      Am Dornbusch
      64390 Erzhausen
      Entfernung ~30 km
         
      Hinweis: Nette und gut aussehende Teilnehmerinnen, können auch bei einem der Veranstalter übernachten (Büttelborn ist nicht weit weg!) :-))))

Jeder Teilnehmer, vom Anfänger bis zum Profi, ist natürlich willkommen. 
Es geht uns nicht um den offiziellen Meister von irgendwas, sondern auch (und vor allem) darum, sich kennenzulernen, Spass zu haben, Erfahrung zu sammeln und ´ne Party zu feiern.


  Reglement

Das Reglement zum RACE124 2006 (PDF)


Gemeldete Teilnehmer

Ab sofort kannst Du Dich für dieses Event anmelden.
Deine Anmeldung muß Deinen vollständigen Namen, Dein Wohnort, Deine E-Mail Adresse und (sofern vorhanden) Deinen DSCF-Namen (Alias) beinhalten.
Wir möchten noch mal darauf hinweisen, dass die Startgebühr (13.00 EUR) VORAB bis zum ___.____._____ überwiesen werden muss.
Die entsprechende Bankverbindung wird noch mitgeteilt.

Angemeldete Fahrer, die an der Veranstaltung nicht teilnehmen, erhalte keine Rückerstattung der Startgebühr!

OK - wenn Du dabei sind willst, schicke eine entsprechende Mail an race124@dscf.de

 

Lfd.-Nr. Name, Vorname Wohnort DSCF-Name
01 Krech, Wolfgang Gernsbach wolftronic
02 Schmitt, Holger Büttelborn Holger Schmitt
03 Krech, Christophe Gernsbach Der darf noch nix schreiben! :-)
04 Jindrich, Udo Viersen Beckrather
05 Schwartz, Gunther Mainz schwagutec
06 Feistkorn, Ingo Ludwigshafen Ingo F.
07 Wolff-Boenisch, Stefan Hamm ef
08 Karres, Nicolas Salzburg / Ö-Streich Nico
09 Mieth, Harald Frankfurt am Main Mr.Muntzter
10 Schweers, Jürgen Schwalmtal nicht schreibender Mitleser :-)
11 Wagner, Robert Eppstein RoWa
12 Welsch, Joachim Saarbrücken Joachim
13 Welsch, Florian Saarbrücken  
14 Hampel, Mike Völklingen  
15 Münzer, Martin Waldenbuch martinmm
16 Bode, Oliver Remscheid PorscheFan76
17 DU?    

Tipps zum Chassis

Version vom 13.02.2006  von wolftronic

Erste Tipps zum Bau des Fahrzeugs:

Chassis: Grundsätzlich zerlegen und prüfen, ob die Grundplatte (das U) und der H-Träger plan liegen. Ggf richten. Diese Prüfung macht man am besten auf einer Glasplatte. Prüfen, ob die 90 °-Winkel an der Grundplatte und am Vorderachsträger symmetrisch sind.

H-Träger: Dieser soll weitestgehend frei von Längs- und Seitenspiel sein. Die Hülsen, in denen der H-Träger gelagert ist, können beim festziehen minimal nach innen geschoben werden – was eine Spielreduzierung bewirkt. Grundsätzlich soll der H-Träger nicht auf der Chassisplatte aufliegen. Das hat zwei Gründe: Erstens kann es passieren, dass ein in den Federn einknickender Vorderbau das H- berührt und leicht hebt und 2. kann Dreck oder Öl für ein unsauber liegendes oder „haftendes“ H sorgen. Daher immer min eine 0,13 mm Teflon-Achsdistanz aus dem Plafit/Sigma-Sortiment zwischen Grundplatte und H legen. Nach der Montage des H prüfen dass es auch an allen vier Ecken aufliegt. Ein H, das nicht komplett aufliegt wird immer unsauber laufen.

Vorderachshalter – soll er nun nach vorne oder nach hinten zeigen? Dazu gibt es keine Pauschalaussage. Zum einen hängt es auch etwas von der gewählten Karosse ab. Vorne extrem flache Karossen müssen ggf. höher verklebt werden um den Achshalter nach hinten zeigen zu lassen. Zeigt er nach hinten, muss der Vorderbau weiter ausgezogen werden. Damit wird Gewicht nach vorne verlagert. Grundsätzlich ist das erwünscht, wenn mit Moosgummireifen auf Holz gefahren wird. Allerdings sind die FOX-Motoren nicht so aggressiv, dass zuviel Grip ein Extragewicht vorne verlangt. Letztlich hängt das „so rum oder so rum “ auch von der gewählten Karosse ab. Der Halter selbst muss geprüft werden, ob die beiden Winkel i. O. sind. Das ist, das es vorne ja keine Lager gibt, nicht ganz so kritisch wie an der Hinterachse. Ein Achshalter ist immer dann i. O., wenn eine Achse durchfallen kann.

Hinterachshalter – jetzt kommts auf Genauigkeit an. Da führen nun zwei Wege zum Glück. Ideal geht es dem, der ein „dag-tool“ sein Eigen nennt. Da dag eine sehr gute Beschreibung mitliefert muss das hier nicht näher beschrieben werden. Wer kein dag-tool hat muss das anders angehen. Zuerst muss der Hinterachshalter in etwa gerichtet werden. Dafür wird der Hinterachshalter an das Chassis geschraubt. Dann kann man ein Kugellager von aussen bündig in die Aufnahme legen und eine Achse durchschieben. Schiebt man die Achse bis durch die Lageraufnahme der anderen Seite, dann sieht man, wie weit die Achse evtl. aus der Mitte läuft. Dann die erste Seite richten, bis die Achse durch die Mitte der gegenüberliegenden Seite läuft. Das ganze dann auf der anderen Seite wiederholen bis es passt. Dann wird das erste Lager eingeklebt. Einen 3mm-Stellring auf eine Achse schrauben und das erste Kugellager mit dem Bund zum Stellring aufschieben. Die meisten Lager haben im Übergang von den Bund eine Nut. In diese Ecke wird rundum vorsichtig mit dem Zahnstocher Sekundenklebergel aufgebracht. Dann die Achse durch die Lageraufnahme schieben und das Lager anpressen. Achse vorsichtig rausziehen und ein paar Minuten liegen lassen. Ihr könnt dann das andere Lager auf die Achse schieben und bündig in die Lageraufnahme einsetzen. Wenn ihr dann Achse zum bereits eingeklebten Lager schiebt sehr ich gleich wo ggf. noch gerichtet werden muss. Wenn alles passt das zweite Lager einkleben. Vorsicht beim richten wenn bereits Lager eingeklebt sind. Ihr müsst dort sehr vorsichtig (mit einer Spitzzange o. ä.) vorgehen um das Kugellager nicht wieder zu lösen. Ideal sitzen die Lager dann, wenn die Achse nach leichtem Anstossen durchfällt.


Vorderräder: Sollte die Felge aussen über einen Bund/Rand verfügen sollte dieser entfernt werden. Hierdurch wird nicht nur das kleben der Vorderreifen erleichtert, es sieht auch besser aus. Felge einspannen (RSM, Hudy, Bohrständer....... ) in die Felge etwas Knete (Kaugummi.......) drücken (Lärmschutz!),
die Maschine einschalten und mit der Eisenfeile den Rand abdrehen.
Felge entfetten (Spiritus, Aceton.....), Feuerzeugbenzin auf einen Lappen geben und innen durch den Reifen ziehen. Felge auf eine Achse schrauben, passenden Kleber (Plafit Magicglue, Pattex) flächig auf die Felge auftragen und den Reifen sofort von aussen über die Felge ziehen. Den Reifen nur soweit aufziehen dass er aussen leicht übersteht. Überschüssigen Kleber sofort abnehmen. Einen Tag liegenlassen. Dann den Reifen abstechen. Dafür nimmt man am besten ein Skalpell/Cutter. Rad auf die Achse, Achse in die Maschine einspannen, in der wir schon den Aussenbund der Felge abgedreht haben und bei laufender Maschinen auf die passende Breite abstechen. Wenn der Überstand aussen zum abstechen nicht reicht kann die Aussenseite auch geschliffen werden. Wenn die Reifenbreite passt und die -kanten ohne Seitenschlag laufen kann der Reifen auf Durchmesser geschliffen werden. Der Aussendurchmesser sollte 24,3 mm nicht unterschreiten (Bodenfreiheit). Die Lauffläche kann dann mit Sekundenkleber bestrichen werden. Hierdruch wird ihr jeglicher Grip genommen. Nach dem Abtrocknen des Klebers kann die Lauffläche dann feingeschliffen und geglättet werden (800er-Schmirgel aufwärts).

HInterräder. Werden als Kompletträder (geklebt, geschliffen) geliefert. Das aufwändige und erfolgsabhängige kleben und schleifen entfällt. Es bleibt nur, evtl den Durchmesser und die Kante anzupassen. Grundsatz: Moosgummiräder werden NICHT konisch geschliffen! Und sie werden auf keinen Fall mit Sekundenkleber geklebt. Wichtig ist, dass die kompletten Kanten sicher mit der Felge verklebt sind da sie sonst schnell ausfranst. Durchmesser unterhalb 24,2 mm können bei der Bodenfreiheit kritisch werden. Je weniger Grip die Bahn hat, umso runder wird die Reifenkannte geschliffen. BIschofsheim hat sehr hohen Grip. Hier ist es empfehlenswert, die Reifenkante zunächst nur minimal zu brechen (gilt nur für den, der den Durchmesser verringert). Runden geht immer, der Rückweg nimmer...... 



Zusammenbau in Einzelschritten

-Grundplatte richten
-Vorderachshalter montieren und richten
-HInterachshalter montieren, richten, Lager einkleben
-H-Träger richten und montieren
-Achsen einsetzen und Spurzahnrad montieren
-Reifen kleben/schleifen und montieren.
-Bodenfreiheit einstellen; dafür sind Fühlerlehren zu empfehlen. Empfohlene Werte: vorne (Hinter der Schraube des Federelements) 1,55 mm, unter der HInterachse (am besten zwei Lehren in Fahrtrichtung unterlegen) 1,65 mm. Beim Anziehen der Schrauben immer links rechts wechseln sonst kann es passieren dass sich der Achshalter durch das Anzugsmoment verdreht. 
-Spurbreite einstellen. Vorne beginnen, da der Vorderachshalter symmetrisch ist. Hinterachsbreite einstellen, durch das Anlegen eines Winkelprofils (Vorderrad-Hinterrad auf beiden Seiten) kann geprüft werden ob die linke/rechte Seite gleich sind. 
-Leitkielhalter montieren; Leitkiel an den Halter schrauben (er soll leicht drehen aber nicht wackeln). Leikielhalter am Voderachsträger (T-Element) montieren und so weit nach vorne schieben, dass der ein schwenkender Leitkiel die Karosse gerade nicht berührt. Schleifer montieren. Chassis auf eine Messplatte stellen, vorne von oben auf den Leitkiel drücken. Wenn sich nun die Hinterräder etwa 3 – 5 mm über die Messplatte heben ist alles i.O. Ist das nicht so, Leitkielhalter abschrauben und passend biegen. Probierne bis es passt. 
-Motor; Motorhalter am Motor anschrauben, dann auf dem Chassis anschrauben (noch nicht fest anziehen). Den Motor soweit an das Spurzahnrad schieben daß das Getriebe noch leichtes Spiel hat. Ggf Silberpapier aus Zigarettenschachteln als Einstellhilfe dazwischenlegen. Motorschraube festziehen. Den Haltewinkel (geschlitzter Aluwinkel) ggf. an die Form des Motor anpassen, gegen den Motor schieben und festziehen. Dabei darauf achten, dass der Haltewinkel nicht an den H-Träger stösst.
-Motorkabel. Am Leitkiel beginnen. Es biete sich an, zusätzlich zu den Schleifern Messingbleche in den Leitkiel zu schieben. Daran werden die Kabel angelötet. Die Form der Leitkielrückstellung ergibt sich aus der Höhe der Karosse im Vorderbau. Bei normalen Karossen werden die Kabel über die Vorderachse geführt und können mit einem Gummiring um die Schrauben des Leitkielhalters fixiert werden. Bel flachen Karossen werden die Kabel herzförmig vom Leitkiel weg unter der Achse geführt. Wenn die Leitkielrückstellung passt können die Kabel entsprechend am Motor angelötet werden, dafür am besten ras rechte HInterrad abschrauben. . 
-Achsspiel: Die Achsen sollten ein Seitenspiel von etwa 0,25 mm haben.


Mit freundlichen Grüßen

Holger Schmitt und Wolfgang Krech
Deutsches Slotcar-Forum (DSCF)

 

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