Allgemeine Informationen
Am 09. + 10. Juni 2006
auf der Holzbahn des
Diese Seite wird noch
erweitert. Fehlende Informationen
werden schnellst möglich nachgereicht.
- Allgemeines
Gefahren werden Sportwagen bis Vorbildbaujahr 1975 mit Lexankarosse,
die auf einem schwarzen Plafit-Excel in Standardausführung (optional mit Kugellagern
hinten) montiert werden. Das Reglement entspricht weitestgehend dem der
"Basisklasse", wie sie seit Jahren erfolgreich beim SRC Stuttgart (auf der
Holzbahn) und zuvor bei Slotracing-Berkheim (auf Carrerabahn) angewendet wird/wurde. An
dieser Stelle danken wir Torsten Ulrich aka Büffelpower XL und Martin Friemann aka MArtin
vom SRC-Stuttgart, daß wir deren Reglement verwenden dürfen.
Es gibt ein spezielles DSCF-Fahrwerkspaket von PLAFIT, das neben dem
Chassis auch Motor, Kabel, Kugellager, Getriebeübersetzung, Leitkiel,
Schleifer, Achsen und Räder (inkl. Reifen) beinhaltet:
- Art.-Nr.PF9700SR Fahrwerk-Komplettset EXCEL Race124 (DSCF)
uvp: 64,96 Euro
(Ersatz)Räder (komplett, Felgen Innendurchmesser ~ 15,5mm) gibt es
natürlich auch:
- SC2701P Vorderräder pr. 11,77 euro
- SC2411P Hinterräder Race 124 pr. 9,83 euro
- SC4832 Esatzreifen Hinterräder 2pr. 9,83 euro
Zusätzlich müsst ihr euch nur noch die Karosse, Fahrereinsatz, Fahrerkopf,
Felgeneinsätze und Farben/Decals besorgen.
Händler, die entsprechendes Material anbieten, um ein Race124-Reglement taugliches
Fahrzeug zu bauen, dürfen im Forum bis zum Veranstaltungstag des Race124 entsprechend
für diese Teile werben (Karosse, Farben, Pinsel, Inlets etc.).
- Startgeld
Das Startgeld beträgt 13,- EURO pro Teilnehmer.
Sollte nach Abzug aller Kosten ein Restbetrag verbleiben, werden wir ihn für die laufenden "Betriebskosten" des DSCF
verwenden.
Das Geld wird bei
einer etwaigen Absage NICHT zurückerstattet (Reuegeld :-))
- Zeitplan
- Freitag
Anreise/Bahnöffnung ab 15:00 Uhr, Freies Training 15:00 - 23:00
Uhr. Während dieser Zeit (und danach) ein Spass haben...
- Samstag
Freies Training von (abhängig von der Starterzahl) 08.30 Uhr bis 11.00 Uhr;
Fahrzeugabnahme und Quali 11.15 Uhr bis 12.45 Uhr ; Rennstart 13.00 Uhr, die Fahrzeit ist abhängig von der
Teilnehmerzahl; Rennende ca. 18.45 Uhr, danach Endabnahme; Siegerehrung ca. 19.30
Uhr.
Bei Lust und Laune Man-of-Speed, zusammensitzen....
- Unterkunft
- Zelten beim MSCB
Es ist nach Voranmeldung, möglich, auf dem Areal des MSCB zu zelten. Je nach
geplanter Abreise kann auch von Samstag auf Sonntag gezeltet werden. Der
MSCB wird am Samstag ein Frühstück anbieten.
- Hotels/Pensionen in der Nähe
Hotel Adler Groß-Gerau
Frankfurter Straße 11
64521 Groß-Gerau
Entfernung ~16 km
Landhotel Margarethenhof
Am Dornbusch
64390 Erzhausen
Entfernung ~30 km
Hinweis: Nette und gut aussehende Teilnehmerinnen, können
auch bei einem der Veranstalter übernachten (Büttelborn ist nicht weit weg!) :-))))
Jeder Teilnehmer, vom Anfänger bis zum Profi, ist natürlich
willkommen.
Es geht uns nicht um den offiziellen Meister von irgendwas, sondern auch (und vor allem)
darum, sich kennenzulernen, Spass zu haben, Erfahrung zu sammeln und ´ne Party zu feiern.
Reglement
Das Reglement zum RACE124 2006 (PDF)
Gemeldete Teilnehmer
Ab sofort kannst Du Dich für dieses Event anmelden.
Deine Anmeldung muß Deinen vollständigen Namen, Dein Wohnort, Deine E-Mail Adresse und
(sofern vorhanden) Deinen DSCF-Namen (Alias) beinhalten.
Wir möchten noch mal darauf hinweisen, dass die Startgebühr (13.00 EUR) VORAB bis zum ___.____._____ überwiesen werden muss.
Die entsprechende Bankverbindung wird noch mitgeteilt.
Angemeldete Fahrer, die an der Veranstaltung nicht teilnehmen,
erhalte keine Rückerstattung der Startgebühr!
OK - wenn Du dabei sind
willst, schicke eine entsprechende Mail an race124@dscf.de
| Lfd.-Nr. |
Name, Vorname |
Wohnort |
DSCF-Name |
| 01 |
Krech, Wolfgang |
Gernsbach |
wolftronic |
| 02 |
Schmitt, Holger |
Büttelborn |
Holger Schmitt |
| 03 |
Krech, Christophe |
Gernsbach |
Der darf noch nix schreiben! :-) |
| 04 |
Jindrich, Udo |
Viersen |
Beckrather |
| 05 |
Schwartz, Gunther |
Mainz |
schwagutec |
| 06 |
Feistkorn, Ingo |
Ludwigshafen |
Ingo F. |
| 07 |
Wolff-Boenisch, Stefan |
Hamm |
ef |
| 08 |
Karres, Nicolas |
Salzburg / Ö-Streich |
Nico |
| 09 |
Mieth, Harald |
Frankfurt am Main |
Mr.Muntzter |
| 10 |
Schweers, Jürgen |
Schwalmtal |
nicht schreibender Mitleser :-) |
| 11 |
Wagner, Robert |
Eppstein |
RoWa |
| 12 |
Welsch, Joachim |
Saarbrücken |
Joachim |
| 13 |
Welsch, Florian |
Saarbrücken |
|
| 14 |
Hampel, Mike |
Völklingen |
|
| 15 |
Münzer, Martin |
Waldenbuch |
martinmm |
| 16 |
Bode, Oliver |
Remscheid |
PorscheFan76 |
| 17 |
DU? |
|
|
Tipps zum Chassis
Version vom 13.02.2006 von wolftronic
Erste Tipps zum Bau des Fahrzeugs:
Chassis: Grundsätzlich zerlegen und prüfen, ob die Grundplatte (das U) und der
H-Träger plan liegen. Ggf richten. Diese Prüfung macht man am besten auf einer
Glasplatte. Prüfen, ob die 90 °-Winkel an der Grundplatte und am Vorderachsträger
symmetrisch sind.
H-Träger: Dieser soll weitestgehend frei von Längs- und Seitenspiel sein. Die
Hülsen, in denen der H-Träger gelagert ist, können beim festziehen minimal nach innen
geschoben werden was eine Spielreduzierung bewirkt. Grundsätzlich soll der
H-Träger nicht auf der Chassisplatte aufliegen. Das hat zwei Gründe: Erstens kann es
passieren, dass ein in den Federn einknickender Vorderbau das H- berührt und leicht hebt
und 2. kann Dreck oder Öl für ein unsauber liegendes oder haftendes H
sorgen. Daher immer min eine 0,13 mm Teflon-Achsdistanz aus dem Plafit/Sigma-Sortiment
zwischen Grundplatte und H legen. Nach der Montage des H prüfen dass es auch an allen
vier Ecken aufliegt. Ein H, das nicht komplett aufliegt wird immer unsauber laufen.
Vorderachshalter soll er nun nach vorne oder nach hinten zeigen? Dazu gibt
es keine Pauschalaussage. Zum einen hängt es auch etwas von der gewählten Karosse ab.
Vorne extrem flache Karossen müssen ggf. höher verklebt werden um den Achshalter nach
hinten zeigen zu lassen. Zeigt er nach hinten, muss der Vorderbau weiter ausgezogen
werden. Damit wird Gewicht nach vorne verlagert. Grundsätzlich ist das erwünscht, wenn
mit Moosgummireifen auf Holz gefahren wird. Allerdings sind die FOX-Motoren nicht so
aggressiv, dass zuviel Grip ein Extragewicht vorne verlangt. Letztlich hängt das so
rum oder so rum auch von der gewählten Karosse ab. Der Halter selbst muss geprüft
werden, ob die beiden Winkel i. O. sind. Das ist, das es vorne ja keine Lager gibt, nicht
ganz so kritisch wie an der Hinterachse. Ein Achshalter ist immer dann i. O., wenn eine
Achse durchfallen kann.
Hinterachshalter jetzt kommts auf Genauigkeit an. Da führen nun zwei Wege
zum Glück. Ideal geht es dem, der ein dag-tool sein Eigen nennt. Da dag eine
sehr gute Beschreibung mitliefert muss das hier nicht näher beschrieben werden. Wer kein
dag-tool hat muss das anders angehen. Zuerst muss der Hinterachshalter in etwa gerichtet
werden. Dafür wird der Hinterachshalter an das Chassis geschraubt. Dann kann man ein
Kugellager von aussen bündig in die Aufnahme legen und eine Achse durchschieben. Schiebt
man die Achse bis durch die Lageraufnahme der anderen Seite, dann sieht man, wie weit die
Achse evtl. aus der Mitte läuft. Dann die erste Seite richten, bis die Achse durch die
Mitte der gegenüberliegenden Seite läuft. Das ganze dann auf der anderen Seite
wiederholen bis es passt. Dann wird das erste Lager eingeklebt. Einen 3mm-Stellring auf
eine Achse schrauben und das erste Kugellager mit dem Bund zum Stellring aufschieben. Die
meisten Lager haben im Übergang von den Bund eine Nut. In diese Ecke wird rundum
vorsichtig mit dem Zahnstocher Sekundenklebergel aufgebracht. Dann die Achse durch die
Lageraufnahme schieben und das Lager anpressen. Achse vorsichtig rausziehen und ein paar
Minuten liegen lassen. Ihr könnt dann das andere Lager auf die Achse schieben und bündig
in die Lageraufnahme einsetzen. Wenn ihr dann Achse zum bereits eingeklebten Lager schiebt
sehr ich gleich wo ggf. noch gerichtet werden muss. Wenn alles passt das zweite Lager
einkleben. Vorsicht beim richten wenn bereits Lager eingeklebt sind. Ihr müsst dort sehr
vorsichtig (mit einer Spitzzange o. ä.) vorgehen um das Kugellager nicht wieder zu
lösen. Ideal sitzen die Lager dann, wenn die Achse nach leichtem Anstossen durchfällt.
Vorderräder: Sollte die Felge aussen über einen Bund/Rand verfügen sollte dieser
entfernt werden. Hierdurch wird nicht nur das kleben der Vorderreifen erleichtert, es
sieht auch besser aus. Felge einspannen (RSM, Hudy, Bohrständer....... ) in die Felge
etwas Knete (Kaugummi.......) drücken (Lärmschutz!),
die Maschine einschalten und mit der Eisenfeile den Rand abdrehen.
Felge entfetten (Spiritus, Aceton.....), Feuerzeugbenzin auf einen Lappen geben und innen
durch den Reifen ziehen. Felge auf eine Achse schrauben, passenden Kleber (Plafit
Magicglue, Pattex) flächig auf die Felge auftragen und den Reifen sofort von aussen über
die Felge ziehen. Den Reifen nur soweit aufziehen dass er aussen leicht übersteht.
Überschüssigen Kleber sofort abnehmen. Einen Tag liegenlassen. Dann den Reifen
abstechen. Dafür nimmt man am besten ein Skalpell/Cutter. Rad auf die Achse, Achse in die
Maschine einspannen, in der wir schon den Aussenbund der Felge abgedreht haben und bei
laufender Maschinen auf die passende Breite abstechen. Wenn der Überstand aussen zum
abstechen nicht reicht kann die Aussenseite auch geschliffen werden. Wenn die Reifenbreite
passt und die -kanten ohne Seitenschlag laufen kann der Reifen auf Durchmesser geschliffen
werden. Der Aussendurchmesser sollte 24,3 mm nicht unterschreiten (Bodenfreiheit). Die
Lauffläche kann dann mit Sekundenkleber bestrichen werden. Hierdruch wird ihr jeglicher
Grip genommen. Nach dem Abtrocknen des Klebers kann die Lauffläche dann feingeschliffen
und geglättet werden (800er-Schmirgel aufwärts).
HInterräder. Werden als Kompletträder (geklebt, geschliffen) geliefert. Das
aufwändige und erfolgsabhängige kleben und schleifen entfällt. Es bleibt nur, evtl den
Durchmesser und die Kante anzupassen. Grundsatz: Moosgummiräder werden NICHT konisch
geschliffen! Und sie werden auf keinen Fall mit Sekundenkleber geklebt. Wichtig ist, dass
die kompletten Kanten sicher mit der Felge verklebt sind da sie sonst schnell ausfranst.
Durchmesser unterhalb 24,2 mm können bei der Bodenfreiheit kritisch werden. Je weniger
Grip die Bahn hat, umso runder wird die Reifenkannte geschliffen. BIschofsheim hat sehr
hohen Grip. Hier ist es empfehlenswert, die Reifenkante zunächst nur minimal zu brechen
(gilt nur für den, der den Durchmesser verringert). Runden geht immer, der Rückweg
nimmer......
Zusammenbau in Einzelschritten
-Grundplatte richten
-Vorderachshalter montieren und richten
-HInterachshalter montieren, richten, Lager einkleben
-H-Träger richten und montieren
-Achsen einsetzen und Spurzahnrad montieren
-Reifen kleben/schleifen und montieren.
-Bodenfreiheit einstellen; dafür sind Fühlerlehren zu empfehlen. Empfohlene Werte: vorne
(Hinter der Schraube des Federelements) 1,55 mm, unter der HInterachse (am besten zwei
Lehren in Fahrtrichtung unterlegen) 1,65 mm. Beim Anziehen der Schrauben immer links
rechts wechseln sonst kann es passieren dass sich der Achshalter durch das Anzugsmoment
verdreht.
-Spurbreite einstellen. Vorne beginnen, da der Vorderachshalter symmetrisch ist.
Hinterachsbreite einstellen, durch das Anlegen eines Winkelprofils (Vorderrad-Hinterrad
auf beiden Seiten) kann geprüft werden ob die linke/rechte Seite gleich sind.
-Leitkielhalter montieren; Leitkiel an den Halter schrauben (er soll leicht drehen aber
nicht wackeln). Leikielhalter am Voderachsträger (T-Element) montieren und so weit nach
vorne schieben, dass der ein schwenkender Leitkiel die Karosse gerade nicht berührt.
Schleifer montieren. Chassis auf eine Messplatte stellen, vorne von oben auf den Leitkiel
drücken. Wenn sich nun die Hinterräder etwa 3 5 mm über die Messplatte heben ist
alles i.O. Ist das nicht so, Leitkielhalter abschrauben und passend biegen. Probierne bis
es passt.
-Motor; Motorhalter am Motor anschrauben, dann auf dem Chassis anschrauben (noch nicht
fest anziehen). Den Motor soweit an das Spurzahnrad schieben daß das Getriebe noch
leichtes Spiel hat. Ggf Silberpapier aus Zigarettenschachteln als Einstellhilfe
dazwischenlegen. Motorschraube festziehen. Den Haltewinkel (geschlitzter Aluwinkel) ggf.
an die Form des Motor anpassen, gegen den Motor schieben und festziehen. Dabei darauf
achten, dass der Haltewinkel nicht an den H-Träger stösst.
-Motorkabel. Am Leitkiel beginnen. Es biete sich an, zusätzlich zu den Schleifern
Messingbleche in den Leitkiel zu schieben. Daran werden die Kabel angelötet. Die Form der
Leitkielrückstellung ergibt sich aus der Höhe der Karosse im Vorderbau. Bei normalen
Karossen werden die Kabel über die Vorderachse geführt und können mit einem Gummiring
um die Schrauben des Leitkielhalters fixiert werden. Bel flachen Karossen werden die Kabel
herzförmig vom Leitkiel weg unter der Achse geführt. Wenn die Leitkielrückstellung
passt können die Kabel entsprechend am Motor angelötet werden, dafür am besten ras
rechte HInterrad abschrauben. .
-Achsspiel: Die Achsen sollten ein Seitenspiel von etwa 0,25 mm haben.
|